Schiedsrichter beim Lüner SV werden

Fußball-Westfalenligist Lüner SV würde sich über eine Vergrößerungseines Schiedsrichter-Aufgebotes freuen. Mit acht Unparteiischen hätten die Rot-Weißen ihr Schiedsrichter-Soll erfüllt. Doch schon für das erste Quartal 2020 fehlten ein Mann oder eine Frau mit der Pfeife. Aktuell ist für diese Zeit ein Schiedsrichter aus dem bisherigen Sextett abgängig.
Der LSV benötigt für seinen Spielbetrieb drei Unparteiische als Westfalenligist und jeweils einen für die Bezirksliga-Zweite, die C-Liga-Dritte, die A- und die B-Jugend sowie für die Frauen.
Wer sich als Referee dem Lüner SV anschließt bekommt die Kursgebühren ersetzt und die Erstausstattung gestellt. Die Fahrtkosten zu den Spielleitungen werden ersetzt, daneben gibt es, abhängig von der Spielklasse, Aufwandsentschädigungen. Schiedsrichter haben freien Zugang zu den Veranstaltungen des DFB (Deutscher Fußball Bund).
Die Schiedsrichter-Ordnung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) empfiehlt ein Mindestalter von zwölf Jahren. In einzelnen Landesverbänden wird davon abgewichen. Im Westdeutschen Fußball- und Leichtathletik-Verband wird ein Mindestalter von 15 Jahren vorausgesetzt. Über Ausnahmen entscheidet der jeweilige Landesverband. Für Westfalen ist das der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW).
Die Schiedsrichter-Bewerber müssen Mitglied in einem Fußballverein sein, Interesse am Fußball haben und die Einsatzbereitschaft mitbringen, jährlich mindestens 20 Spielleitungen zu übernehmen und an Weiterbildungsveranstaltungen an acht bis zwölf Tagen pro Jahr teilzunehmen.
Es gibt 15 bis 20 Unterrichtsstunden im Zeitraum von drei bis acht Ausbildungstagen, entweder wochentags am Abend oder am Wochenende im Blockunterricht. Dabei gibt es Einführung in die Grundzüge der Fußballregeln.
Die Prüfung besteht aus einem schriftlichen Teil (Beantwortung von Regelfragen) und auch einem Fitnesstest (zum Beispiel 1200-Meter-Lauf in sechs Minuten).
Der Einsatz erfolgt nach der Prüfung, je nach Alter im Junioren- und auch schon im Senioren-Bereich, beginnend in den Basisklassen. Dabei erfolgt in der Anfangsphase möglichst eine Betreuung durch erfahrene Kollegen („Paten").
Bei besonderer Eignung können zwei Klassen in einem Jahr übersprungen werden. Ab den Spielklassen der Landesverbände benötigt jeder Kandidat pro Spielklasse in der Regel mindestens ein Jahr. Bis in die Bundesliga sollen mindestens sechs bis acht Jahre veranschlagt werden. Die Eignung für die höhere Spielklasse wird durch Schiedsrichter-Beobachter festgestellt.

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